>> Mitmachseite für Vereine << Brandbrief für eine bundesweite Kastrationspflicht

Wir brauchen Ihre Hilfe!
Straßenkitten mit traurigem Blick

Gemeinsam für mehr Katzenschutz


In einem Brandbrief an die Bundesregierung möchten wir gemeinsam mit Ihnen eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen fordern. 
Millionen Straßenkatzen leiden, während Tierschutzvereine und Tierheime seit Jahren die Folgen eines Problems auffangen, das politisch gelöst werden muss. Jetzt besteht die Chance, etwas zu verändern! Mit unserem gemeinsamen Brandbrief an die Bundesregierung senden wir eine klare Botschaft: Der praktische Tierschutz fordert geschlossen eine bundesweite Kastrationspflicht – und erwartet endlich entschlossenes Handeln!

So können Sie mitmachen

Diese Mitmachseite richtet sich an unsere angeschlossenen Tierheime, tierheimähnlichen Einrichtungen, Tierschutzvereine und Landestierschutzverbände. Unsere Umfragen zeigen: Die überwiegende Mehrheit der Tierschutzvereine unterstützt die Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht. Deshalb haben wir den Beteiligungsprozess bewusst für Sie einfach gestaltet: 

Sie möchten den Brandbrief unterstützen?
Dann müssen Sie nichts weiter tun - der Name Ihres Vereins (inkl. Bundesland) wird automatisch als Unterstützer des Brandbriefs auf unserer Website aufgeführt.  

Die persönliche Übergabe des Brandbriefs an die Bundesregierung ist voraussichtlich für September 2026 geplant. Rechtzeitig stellen wir Ihnen ein PR-Paket mit einer Muster-Pressemitteilung, Sharepics und weiteren Materialien für Ihre eigene Kommunikation zur Verfügung. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

💬 Sie möchten zusätzlich ein persönliches Zeichen setzen?
Über unser Mitmachformular auf dieser Seite können Sie eine persönliche Botschaft an die Bundesregierung richten. Ausgewählte Botschaften veröffentlichen wir auf unserer Website und nutzen sie im Rahmen unserer politischen Kommunikation.

Sie möchten nicht als Unterstützer genannt werden?
Das respektieren wir selbstverständlich! Senden Sie in diesem Fall bitte einfach bis zum 28. August 2026 eine E-Mail mit dem Betreff „Widerspruch – bundesweite Kastrationspflicht“ an aktion(at)tierschutzbund.de. Dann nehmen wir Ihren Verein gerne von der Unterstützerliste. 
 

>> Jetzt ist die Zeit zu handeln – bevor noch mehr Katzen leiden und sterben! <<

Brandbrief an die Bundesregierung
Tierschützer senden gemeinsamen Notruf an die Politik – bundesweite Kastrationspflicht muss kommen!
 

Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,

jeden Tag leiden Millionen Katzen in Deutschland auf der Straße. Viele von ihnen sind krank, verletzt oder unterernährt. Die meisten Kitten sterben bereits in den ersten Lebensmonaten. Das Leid der Straßenkatzen ist eines der größten unbemerkten Tierschutzprobleme in Deutschland – obwohl auch sie durch das Tierschutzgesetz geschützt werden sollten.

Tierschutzvereine kümmern sich tagtäglich um Straßenkatzen, versorgen kranke und verletzte Tiere und lassen sie kastrieren. Trotzdem wachsen die Populationen seit Jahren bundesweit weiter an und Tierschutzvereine stoßen finanziell, räumlich und personell längst an ihre Grenzen. Der örtliche Katzenschutz ist bereits kollabiert: Aufnahmestopps gehören zum Alltag, immer mehr Kitten müssen von Tierschutzvereinen aufgenommen werden, die Straßenkatzenpopulationen wachsen trotz großen Engagements weiter und die finanziellen Mittel fehlen.

Ein wesentlicher Grund dafür sind die schätzungsweise 1,59 Millionen unkastrierten gehaltenen Katzen in Deutschland. Katzenhalter*innen kommt damit eine Schlüsselrolle im Kampf gegen das Straßenkatzenleid zu. Jede nicht kastrierte Katze kann innerhalb weniger Jahre zahlreiche Nachkommen hervorbringen. Vereinzelte regionale Katzenschutzverordnungen haben sich als unzureichend erwiesen, um die unkontrollierte Vermehrung und das millionenfache Leid der Straßenkatzen wirksam zu stoppen.

Diese Situation ist nicht nur tragisch – sie ist vermeidbar.

Die Lösung liegt auf der Hand: Und zwar in Form einer bundesweiten Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.

Eine bundesweite Kastrationspflicht ist die effektivste Maßnahme, um die unkontrollierte Vermehrung von unkastrierten Freigängerkatzen und Straßenkatzen wirksam zu stoppen. Sie verhindert unkontrollierte Vermehrung, entlastet Tierheime und Tierschutzvereine und stärkt verantwortungsvolle Tierhaltung.

Auch bei Katzenhalter*innen stößt eine bundesweite Regelung auf große Zustimmung. Fachexpert*innen, Tierärzteschaft und Tierschutzorganisationen sind sich einig: Eine bundesweite Kastrationspflicht ist das Fundament für wirksamen Katzenschutz in Deutschland.

Eine systematische Analyse der bundesweiten Problemlage sowie aktuelle Zahlen, Hintergründe und konkrete Lösungsansätze finden Sie im neuen großen Katzenschutzreport.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert gemeinsam mit seinen Landesverbänden, Tierschutzvereinen und Tierheimen eindringlich an Sie: Verankern Sie jetzt eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrollierten Freigang und passen Sie § 13b Tierschutzgesetz an.

Jedes weitere Jahr, indem eine bundesweite Regelung hinausgezögert wird, bedeutet zusätzliches Leid – für Millionen Katzen und für die Menschen, die täglich versuchen, dieses Leid aufzufangen.

Helfen Sie mit, um das Katzenleid zu mindern, Tierschützer*innen zu entlasten und unzählige Tierleben zu retten. Ohne politisches Eingreifen steigt das Leid der Katzen und die Verzweiflung der Vereine weiter.

Setzen Sie ein klares Zeichen für Verantwortung, Prävention und wirksamen Tierschutz.

Mit der dringenden Bitte um Ihr Handeln

Ihre Botschaft an die Bundesregierung!

-lichen Dank an alle Unterstützer 

Jede Teilnahme macht unsere gemeinsame Stimme stärker. Gemeinsam setzen wir ein deutliches Zeichen für eine bundesweite Kastrationspflicht und kommen unserem Ziel näher, das Leid der Straßenkatzen zu beenden.