Katzenschutzreport Mehr Daten. Mehr Klarheit. Mehr Wirkung.

Neue Edition 2026
Millionen Straßenkatzen leiden
Bundesweites Tierschutzproblem
Praktische Katzenschutz ist kollabiert
§ 13b Tierschutzgesetz ist nicht ausreichend wirksam
Die bundesweite Kastrationspflicht ist die Lösung
Große Zustimmung für eine bundesweite Pflicht
Irrtümern gegenüber bundesweiter Pflicht werden widerlegt
Neue Edition 2026
Millionen Straßenkatzen leiden
Bundesweites Tierschutzproblem
Praktische Katzenschutz ist kollabiert
§ 13b Tierschutzgesetz ist nicht ausreichend wirksam
Die bundesweite Kastrationspflicht ist die Lösung
Große Zustimmung für eine bundesweite Pflicht
Irrtümern gegenüber bundesweiter Pflicht werden widerlegt
Neue Edition 2026
Portrait schwarze Katze

Das versteckte Katzenleid

Der neue große Katzenschutzreport schlägt Alarm: Das Leid der Millionen Straßenkatzen in Deutschland hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. Tierschutzvereine sind bundesweit am Limit. In den vergangenen Jahren hat sich Leid der Straßenkatzen zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme Deutschlands entwickelt.

Der neue Katzenschutzreport analysiert die Ursachen des Straßenkatzenelends und zeigt, warum eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen unzählige Katzenleben retten könnte. 

Katzenschutzreport​​​​​​​

 

 

Mintfarbener Stern
Zusammenfassung

Ausmaß des Leids

99%der aufgefundenen Straßenkatzen & Straßenkitten sind krank.
nur 17%der Tierschutzvereine gehen davon aus, dass alle Kitten aus einem Wurf gerettet wurden.
Kitten versteckt sich hinter Netzen
Am häufigsten leiden Straßenkatzen an Parasiten, Unterernährung und Katzenschnupfen.
Straßenkitten sitzt mit runterhängendem Kopf alleine auf einer nassen Straße
Die größten Lebensgefahren: Infektionskrankheiten, Straßenverkehr, unbehandelte Krankheiten
75%der Straßenkitten sterben innerhalb der ersten sechs Monate.

Das Leid der Straßenkatzen ist immens. Ohne menschliche Fürsorge ist ihr Leben oft kurz und qualvoll: Sie hungern, frieren, sind krank – viele sterben bereits in den ersten Lebensmonaten. Deshalb sollten Katzen nur in menschlicherObhut geboren werden.

Größendimension

71%der Tierschutzvereine berichten von steigenden Straßenkatzenpopulationen.
Kleines dünnen Straßenkitten liegt auf einer Steinmauer
78% der Tierschutzvereine sehen die Situation in Bezug auf Straßenkatzen als Problem.
Kleines Straßenkitten im Stroh in einem Bauernstall
ca. 50%der Bauernhöfe lassen ihre Katzen nicht kastrieren.
84%der Tierschutzvereine schätzen im Schnitt, dass die aufgenommenen Kitten von Straßenkatzen abstammen.

Das Leid der Millionen Straßenkatzen hat längst eine bundesweite Dimension erreicht. In ganz Deutschland wachsen die Populationen  – damit einher geht auch die Zunahme an toten Tieren.

Theoretisches Beispiel: Aus einer einzigen unkastrierten Katze können innerhalb von 10 Jahren rund 200 Millionen Nachkommen entstehen.

Am Limit

Katzenschatten
1,59 Miounkastrierte Katzen werden in Deutschland gehalten.
73%der geschlechtsreifen Katzen, die im Tierschutzverein landen, sind unkastriert.
81%der Tierschutzvereine hatten eine stärkere Anfrage für Aufnahme von Katzen.
96%der Tierschutzvereine hatten nicht genug Platz für die vielen Katzen.
Kitten liegt auf Straßenkatzenmutter
67%der Tierschutzvereine ordnen die emotionale Belastung im Umgang mit Straßenkatzen als (sehr) hoch ein.

Das Leid in Bildern

Jonah
Kitten mit verklebten Augen
Moritz (†)
Kitten mit Nähten am Auge, nachdem es entfernt wurde
Bruni
Kitten mit verklebten Auge
Nio (†)
Straßenkitten Nio mit Halskrause. Hat nicht überlebt.
Nala
Straßenkatze mit nähten am entfernten Auge
Brombeere
Miauendes Kitte mit Verbänden an den Beinen in einer Transportbox
Anna
Krankes Kitten
Aurora (†)
Straßenkitten Aurora hat nicht überlebt.
Raik (†)
Straßenkitten Raik in Transportbox. Hat nicht überlebt.
Wuschel & Puschel
Zwei Straßenkatzen in einer Transportbox
Minmiez
Krankes Kitten mit verklebten Augen
Murkel
Krankes Kitten mit verklebten Augen
Flynn (†)
Straßenkatze Flynn auf einem Arzttisch. Musste eingeschläfert werden.
Davina (†)
Porträtfoto von Straßekitten Davina.
Buddy (†)
Nahaufnahme von Straßenkitten Buddy vom Tierheim Falkensee.
Elsi
Straßenkatze Elsi mit verklebten Augen
Lio & Milan
Zwei Kitten mit Geschwüren an den Augen
Sunshine
Porträtaufnahme von Straßenkitten Sunshine
Mr. White
Straßenkatze in einer Katzenfalle
Elli (†)
Straßenkitten Elli wird von einer Tierärztin in den Händen gehalten.

Politischer Missstand

3 Jahrekämpfen Tierschutzvereine durchschnittlich dafür, bis eine Kastrationspflicht in ihren Gemeinden erlassen wird.
77% der Tierschutzvereine setzen sich für eine Kastrationspflicht ein.
Straßenkitten auf einer Steinmauer
74%der Tierschutzvereine sehen den größten Frustfaktor darin, dass die Politik das Straßenkatzenproblem nicht ernst nimmt.
Gründewarum Gemeinden Kastrationspflichten blockieren: Es fehlt Problembewusstsein (58 %) / Wille (47 %) / öffentlicher Druck (46 %).

Obwohl es sich um ein bundesweites Problem handelt, müssen Tierschützer in ganz Deutschland parallel für eine Kastrationspflicht in ihrer Region kämpfen – immer einzeln, immer mühsam.

Die Bundesregierung muss handeln und eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einführen. Nur so können Millionen Katzenleben gerettet und Tierschutzvereine nachhaltig entlastet werden.

Große Zustimmung

91%der Vereine sehen die bundesweite Kastrationspflicht als die geeignetste Maßnahme an, die Anzahl der Straßenkatzen zu mindern.
4 von 5Katzenbesitzern befürworten eine bundesweite Kastrationspflicht.
92%der Tierärzte gehen davon aus, dass eine bundesweite Regelung die Straßenkatzenpopulationen reduziert.

Bei Katzenbesitzern stößt eine bundesweite Regelung auf große Zustimmung. Fachexperten, Tierärzte und Tierschützer sind sich einig: Eine bundesweite Kastrationspflicht ist das Fundament für den Katzenschutz in Deutschland und der Schlüssel gegen das millionenfache Straßenkatzenleid.

Pinkfarbener Stern
Fazit

Der  großen Katzenschutzreport hat die größten Irrtümer, Vorurteile und Fehlinformationen systematisch widerlegt und damit belastbare Fakten geschaffen, damit nun endlich eine Veränderung und ein Ende des Straßenkatzenleids möglich ist. 

Das Leid der Straßenkatzen hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme in Deutschland entwickelt. Tierschutzvereine werden von Kittenschwemmen überrollt und sind finanziell, räumlich und personell schon längst am Limit.

Eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen ist die effektivste Lösung. Selten stößt eine politische Forderung auf so breite Zustimmung: Tierschutzvereine, Fachexperten, Tierärzte und auch betroffene Katzenhalter erkennen, dass die Maßnahme dazu beiträgt, Tierleid zu verhindern, Straßenkatzenpopulationen nachhaltig zu kontrollieren und den praktischen Tierschutz langfristig zu entlasten. Die Bundesregierung muss jetzt handeln. Untätigkeit ist keine Option – sie kostet unzählige Katzenleben.

>> Jedes Katzenleben zählt! <<